Nach über zweijähriger Zwangspause wieder vor Publikum singen zu können, war für den Chor pianoforte am vergangenen Sonntag anlässlich des Friedensgebets ein besonders schönes und intensives Erlebnis.

Mit den Liedern wie Anker in der Zeit, Da wohnt ein Sehnen, Keinen Tag soll es geben, You raise me up, u.a. erreichte der Chor die Herzen der Menschen und die vorgetragenen Texte und Gebete rührten einige zu Tränen. Ein besonders emotionaler Moment entstand als eine Ukrainerin Fürbitten auf Deutsch und Ukrainisch sprach.

„Nach fast fünf Monaten dürfen wir uns nicht an den Krieg gewöhnen und das unermessliche Leid der Menschen relativieren“, so die die zentrale Botschaft des Chorleiters Torsten Schambortski.

Die rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, des von der Kärlicher Kolpingsfamilie bereits zum siebten Mal durchgeführten Friedensgebets, dankten allen Akteuren am Ende mit Standing Ovations und tauschten sich anschließend auf dem Vorplatz der Kirche über ihre Eindrücke und die aktuelle Situation bei einem Glas Wein aus. Zu Gast waren auch einige ukrainische Familien mit ihren Kindern.

Mit dem beeindruckenden Spendenaufkommen von insgesamt 1000 € kann den rund 280 ukrainischen Flüchtlingen, die zur Zeit in der Verbandsgemeinde Weißenthurm leben, unbürokratisch und schnell geholfen werden. Vielen Dank an alle Spender und an alle Helferinnen und Helfer.

Pianoforte plant nach den Sommerferien das Programm „Zeit des Hoffens“ in anderen Kirchen zu präsentieren.

Zeit des Hoffens – Emotionales Friedensgebet mit pianoforte

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